TRAININGSPLAN 365 / KURZ REINLESEN
Dein Plan steht.
So nutzt du ihn.
TRAININGSPLAN 365 gibt Übungen, Sätze, Wiederholungsbereiche, RIR und Pausen vor. Du ergänzt deine tatsächliche Leistung. So verbindest du den fertigen Muskelaufbauplan mit deinem nächsten Trainingstag.
Was ist vorgegeben, was trägst du selbst ein?
Für einen nachvollziehbaren Eintrag reichen zunächst Datum, Übungsname, verwendetes Gewicht und Wiederholungen pro Satz. Ergänze bei Bedarf kurze Notizen zur Ausführung oder zu Besonderheiten der Einheit. Bei TRAININGSPLAN 365 stehen Übung, Satzzahl, Wiederholungsbereich und Ziel-RIR bereits im Plan. Du notierst die tatsächlich verwendeten Gewichte und erreichten Wiederholungen; RIR beschreibt die geschätzten technisch sauberen Wiederholungen in Reserve.
- Datum und Einheit: So findest du frühere Trainingstage wieder.
- Übung und Variante: Notiere ausreichend genau, welche Maschine oder Variante du verwendet hast.
- Gewicht und Wiederholungen je Satz: Verwende jedes Mal dieselbe Schreibweise.
- Kurze Notiz: Zum Beispiel eine Geräteeinstellung oder eine organisatorische Änderung.
Wie kann ein Eintrag aussehen?
Der folgende Eintrag zeigt ausschließlich die Schreibweise. Er ist keine Empfehlung für Übung, Gewicht, Wiederholungszahl oder Satzzahl.
| Übung | Satz 1 | Satz 2 | Notiz |
|---|---|---|---|
| Rudermaschine A | 30 kg × 10 | 30 kg × 9 | Sitzposition 4 |
Beim nächsten Blick weißt du, welches Gerät und welche Einstellung gemeint waren. Du musst deine Erinnerung nicht mit unklaren Einträgen wie „Rücken: 30“ ergänzen. Wenn du lieber eine andere Reihenfolge notierst, etwa Wiederholungen vor Gewicht, bleibe dabei.
Wie bleibt das Eintragen einfach?
Bereite Datum und Einheitenname vor dem Training vor. Trage die ausgeführten Sätze in einer ruhigen Pause ein. Ein Stift am Buch oder in der Gym-Tasche macht es leichter, die Gewohnheit beizubehalten.
Halte freie Notizen kurz. Ein Satz wie „anderes Gerät genutzt“ ist später oft hilfreicher als eine vollständig leere Notizfläche oder eine lange Beschreibung, die du nicht wieder liest. Wenn ein Eintrag fehlt, kannst du eine Lücke lassen und beim nächsten Mal weitermachen.
Das Buch soll in deinen Ablauf passen. Dafür sind gut lesbare Tabellen, ausreichend Schreibfläche und eine Bindung, die offen liegen bleibt, praktisch. Ob du lieber mit Kugelschreiber oder Bleistift schreibst, ist eine Frage deiner Vorliebe.
Was bringt der Blick über mehrere Wochen?
Deine Einträge zeigen, welche Einheiten tatsächlich stattgefunden haben und was du darin notiert hast. Vergleiche möglichst dieselben Übungen und ähnliche Bedingungen. Ein einzelner Zahlenwert erzählt nicht die ganze Geschichte einer Trainingseinheit.
Für einen kurzen Rückblick kannst du dir drei Fragen stellen: Was hat im Alltag gut funktioniert? Welche Einträge waren nützlich? Was möchte ich künftig genauer festhalten? So nutzt du deine Einträge, um den vorgegebenen Plan an deine tatsächliche Leistung anzupassen.
Wenn du noch zwischen Papier und Smartphone schwankst, lies unseren Vergleich von Trainingsbuch und App. Das Periodisierungskonzept für 52 Wochen ist für beide Ausgaben vollständig ausgearbeitet. Die fachliche Schlussprüfung steht noch aus.
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